Ab 2020 gelten verschiedene Neuregelungen für Sachbezüge oder einen geldwerten Vorteil. Auch beim sogenannten Jobticket.

Schon 2019 hat der Gesetzgeber die Regelungen für das Jobticket angepasst. Seither können Jobtickets ohne Obergrenze steuerfrei an Arbeitnehmer ausgegeben werden.

 

Jobticker ab 2020

Doch bisher mussten die Empfänger des Jobtickets die steuerfreien Leistungen auf die Entfernungspauschale bei der Einkommensteuer anrechnen. Das kann nun umgangen werden.

Der Arbeitgeber hat einerseits die Möglichkeit, das Jobticket mit 25% pauschal zu versteuern. Oder der Arbeitgeber entscheidet sich für einen Pauschalsteuersatz von 15% – bei Anrechnung auf die Entfernungspauschale.

Was in beiden Fällen heißt: der Arbeitgeber versteuert pauschal den Vorteil des Arbeitnehmers; einmal ohne und einmal mit Beteiligung an der Besteuerung durch den Arbeitnehmer.

Anders gesagt: Bei der Wahl der Pauschalbesteuerung mit 25% auf das Jobticket bezahlt der Arbeitgeber die vollen 25%, bei der Wahl der Pauschalbesteuerung von 15% bezahlt der Arbeitgeber 15% auf das Jobticket, der Arbeitnehmer zusätzlich durch die Anrechnung bei der Entfernungspauschale.

 

 

Autor: Steffen Schönrock, staatl. geprüfter Betriebswirt

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