Der Bundesfinanzhof entschied in einem Urteil: Die Kosten für die eigenen Eltern im Pflegeheim sind nicht steuermindernd ansetzbar.

Doch gilt ab diesem Jahr: Sozialämter sollen häufiger für die entstehenden Kosten der eigenen Eltern im Pflegeheim aufkommen.

 

Kosten liegen weit über den Sätzen der Pflegeversicherung

Im Normalfall liegen die Kosten für Pflegebedürftige – sofern sie einen Heimplatz haben – weit über den Sätzen der Pflegeversicherung. Im Bundesdurchschnitt liegt die Zuzahlung aus eigenen Tasche bei einer Unterbringung im Heim bei rund 1.900.- EUR.

Auch bei den Kosten für die Pflege zu Hause reicht in den allermeisten Fällen die Pflegeversicherung nicht aus.

 

Pflegebedürftige Eltern – Kostenübernahme vom Sozialamt

Da diese Kosten von den meisten Pflegebedürftigen nicht gedeckt werden können, übernimmt das Sozialamt – fürs Erste. Denn die Ämter versuchen dann sich das Geld von den Kindern der Pflegebedürftigen zurückzuholen. Diese sollen für die Kosten der pflegebedürftigen Eltern aufkommen.

Doch ab 2020 soll sich das ändern. Es sollen nun nur noch die Eltern von den Sozialämtern herangezogen werden können, die ein Jahres-Bruttoeinkommen von mehr als 100.000.- EUR haben. So sieht es das Angehörigen-Entlastungsgesetz vor.

 

Autor: Stefanie Schilling, Steuerberaterin

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